Navigation überspringen
  • Mitglied werden
  • Newsletter
  • DE
  • EN
Kontakt
Gustav Mahler Vereinigung Hamburg Logo
Navigation überspringen
  • Home
  • Veranstaltungen und Neues
    • Nachrichtenarchiv
  • Gustav Mahler und Hamburg
    • Lebensdaten
    • Stadtrundgang
    • Hamburger Musikleben
  • Gustav Mahler Vereinigung
    • Projekte
    • Mitglied werden
    • Gremien
    • Schriftenreihe
    • Archiv
    • Links
  • Museum
    • Komponisten-Quartier
    • Zielsetzung und Schwerpunkte des Museums
  • Liedwettbewerb
  • Kontakt
    • Anfahrt
    • Newsletter
    • Impressum
    • Datenschutz

8. September 2026 | Gustav Mahlers „Urlicht“ auf YouTube

Minikonzert der Mahler Vereinigung "Urlicht", mit Iris Vermillion (Gesang) und Christians Behn (Klavier)

Am 8.9.2026 war die Premiere von Gustav Mahlers „Urlicht“ auf dem YouTube Kanal der Mahler Vereinigung, in der Iris Vermillion (Mezzosopran) singt, begleitet von Christiane Behn am Klavier.

Jetzt fehlen nur noch zwei Lieder und dieses große Projekt der Mahler Vereinigung (Aufnahmen aller Vokalwerke von Gustav Mahler) ist abgeschlossen.  

Gustav Mahlers „Urlicht“ nimmt eine besondere Position unter seinen Liedern ein. Berühmt geworden als 4. Satz seiner Zweiten Symphonie, der „Auferstehungssymphonie“, war es zunächst unabhängig von dieser im Sommer 1893 in Steinbach am Attersee als Klavierlied entstanden. In einem Brief an seinen Freund Hermann Behn vom Oktober 1895 spricht Mahler ausdrücklich von der ursprünglichen „Abfassung“ des Liedes, die er komponiert habe, „noch ehe ich wußte, daß ich es instrumentiren und der Symphonie einfügen werde“. Der zugrunde liegende Text (aus der von ihm bevorzugten Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“) gibt ein Beispiel für Mahlers tiefe Religiosität ab. Der bedeutende Mahler-Forscher Constantin Floros hat darauf hingewiesen, dass das Gedicht „der alten Sehnsucht nach der ‚unio mysica‘ mit Gott Ausdruck“ verleihe und – wie Mahler erläutert habe – „das Fragen und Ringen der Seele um Gott und ihre eigene ewige Existenz“ sei. Das Lied weist eine übersichtliche Gliederung auf: Es beginnt mit den Worten „O Röschen rot!“ und einem anschließenden elftaktigen Choral. Dann folgt die Vertonung der drei Strophen des Textes nach dem Formschema A – B – A’, wobei Teil A’ eine verkürzte und variierte Version von Teil A ist. Die Engelszene des Mittelteils bildet hierzu einen deutlichen Kontrast, sowohl motivisch als auch durch ein schnelleres Tempo („Etwas bewegter“) und Modulationen in entferntere Tonarten. Eingeleitet wird sie durch sieben Töne (die heilige Zahl Sieben als Symbol), die in der Orchesterfassung im Glockenspiel erklingen. Als Mahler im Oktober 1900 mit seiner Freundin Natalie Bauer-Lechner über diese Glockenspieltöne sprach, sagte er, er denke sich „von dem Schlag des Glöckleins an, die Seele im Himmel“. (Alexander Odefey)

Navigation überspringen
  • Home
  • Kontakt
  • Anfahrt
  • Newsletter
  • Impressum
  • Datenschutz

© 2026 | Gustav Mahler Vereinigung e.V., Hamburg