Mattinee-Konzert 12:00 im Tonalisaal als Kooperation zwischen Liedstadt, Gustav-Mahler-Vereinigung Hamburg und LIED.KUNST.HAMBURG.
Samuel Hasselhorn (Bariton)
Geboren 1990 in Göttingen, zählt Samuel Hasselhorn zu den international gefragten Vertretern seines Fachs. Der Bariton studierte Operngesang an der Musikhochschule Hannover bei Marina Sandel und am Pariser Konservatorium bei Malcom Walker. 2018 gelang ihm der internationale Durchbruch.
Ammiel Bushakevitz (Klavier)
einer der bedeutendsten Lied-Pianisten unserer Zeit spielt mit vielen großen Sängerinnen und Sängern zusammen und kommt hier erstmalig in den Tonali-Saal
Titel "Strange Huirt"
Die Natur diente dem Menschen seit jeher als Spiegel seiner selbst. Im Fliegen der Vögel erkannte er den eigenen Wunsch nach Freiheit, im zarten Duft der Rose ein Symbol der Liebe, im Wechsel der Jahreszeiten gar den Verlauf eines ganzen Lebens. In den Liedern von Franz Schubert kommt diese Verbindung besonders gut zum Ausdruck: Hier verschmelzen menschliche Emotionen untrennbar mit romantischen Naturbeschreibungen. Für Liedstadt haben der Star-Bariton Samuel Hasselhorn und der renommierte (Lied-) Pianist Ammiel Bushakevitz eine schöne Auswahl solcher Lieder zusammengestellt. Aus der Kombination mit Gedichten des afroamerikanischen Schriftstellers Langston Hughes, die sich ebenfalls mit der Schönheit und Vergänglichkeit der Natur beschäftigen, ergeben sich interessante Blickachsen auf die Welt – von Schuberts unbeschwertem „Im Frühling“ bis zu Hughes aufbrausendem „Strange Hurt“.
Ticketing: https://www.liedstadt.de/event/strange-hurt/
https://www.liedstadt.de/events/
Nach der erfolgreichen Erstausgabe 2024 geht Liedstadt Hamburg vom 26. September bis 10. Oktober 2026 in die zweite Runde. Im Zentrum stehen dabei der Liederzyklus „Fields of Wonder“ von Robert Owens über Gedichte des afroamerikanischen Schriftstellers und Bürgerrechtlers Langston Hughes sowie die Gedichte selbst, die sich als programmatischer Faden durch alle Konzerte ziehen. Als Mitbegründer der „Harlem Renaissance“ machte sich Langston Hughes zeitlebens für die Anerkennung afroamerikanischer Kunst und Kultur stark und leistete mit Gedichten wie „I, Too“ wichtige Beiträge zur Bürgerrechtsbewegung in den USA.
Ein erstes Highlight ist das große Liedstadt Opening am 26. September mit mehr als fünfzig Miniaturkonzerten in der ganzen Stadt. Darauf folgen vielfältige Konzerte in den unterschiedlichsten Locations: in Elbphilharmonie und Laeiszhalle, im KNUST, der Michel-Krypta in der Hauptkirche St. Michaelis, der Halle 424, dem TONALi Saal, dem Rolf-Liebermann-Studio, dem Resonanzraum sowie im Brakula Bramfeld. Das Line-up um den Festival-Gründer und Star-Tenor Julian Prégardien ist hochkarätig besetzt. Neben Thomas Hampson, Sir András Schiff, Omer Meir Wellber und vielen mehr sind auch das Hamburger Ensemble Resonanz, ein Kammermusikensemble des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, und das NDR Vokalensemble mit von der Partie. Artist-in-Residence ist der Choreograf Andreas Heise, der mit seinen Choreografien drei Konzerten um eine körperliche Dimension bereichert und an einem Abend selbst als Tänzer in Erscheinung tritt.