Schriftenreihe

An dieser Stelle präsentieren wir die Bände unserer Schriftenreihe Mahler-Studien und weitere in Zusammenarbeit mit unserer Vereinigung entstandene Buchveröffentlichungen.

Die Reihe Mahler-Studien. Schriftenreihe der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg, präsentiert musikwissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Gustav Mahler. Sie beleuchtet Aspekte seiner Biographie, seiner geistigen Welt und seines Schaffens ebenso wie die Beziehungen zu Zeitgenossen, die Rezeption seines Werkes durch spätere Komponisten und sein Wirken als Opern- und Konzertdirigent. Die Reihe publiziert Sammel- und Tagungsbände, steht jedoch auch geeigneten Habilitationsschriften, Dissertationen und anderen Monographien offen. Sie wird herausgegeben von dem Musikwissenschaftler Alexander Odefey


Gustav Mahler „Meine Zeit wird kommen“

Gustav Mahler und die Oper
Gustav Mahler und die Spiritualität
Gustav Mahlers "Kindertotenlieder"
Die Achte Symphonie von Gustav Mahler
Gustav Mahler als Konzert- und Operndirigent in Hamburg
Gustav Mahlers Zehnte Symphonie - Entstehung, Analyse, Rezeption
Gustav Mahlers Klangwelt - Studien zur Instrumentation
Die Gustav Mahler Rose

Gustav Mahler „Meine Zeit wird kommen“

Georg Borchardt, Constantin Floros, Thomas Schäfer, Hans Christoph Worbs


Gustav Mahler „Meine Zeit wird kommen“, Aspekte der Gustav Mahler-Rezeption,

Band 1 der Schriftenreihe der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg

Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1996, 143 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Aus dem Inhalt:
Constantin Floros: „Ein Luftzug von dem Sturmflug unserer großen Zeit“, Gustav Mahlers Aktualität - Hans Christoph Worbs: Hundert Jahre Hamburger Mahler Rezeption - Georg Borchardt: Alfred Schnittke und Gustav Mahler - Constantin Floros: Alban Berg und Gustav Mahler - Thomas Schäfer: „Musik der abgeschiedenen Reminiszenz“, Anmerkungen zu Peter Ruzickas Mahler-Rezeption - Georg Borchardt: Die Entstehung und die Aktivitäten der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg - Gustav Mahler: Eine kleine Korrespondenz - Diskographie - Bibliographie

Gustav Mahler und die Oper

Constantin Floros (Hrsg.)

Gustav Mahler und die Oper,
Band 2 der Schriftenreihe der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg

Arche Verlag, Zürich, Hamburg 2005, 140 Seiten mit einigen Abbildungen, ISBN 3-7160-3904-7

Zum Buch:
Zu Lebzeiten war Gustav Mahler als genialer Dirigent allgemein anerkannt, als Komponist aber heftig umstritten. Heute gehören seine zehn Symphonien und seine zahlreichen Lieder zum höchsten Kulturgut der musikalischen Welt. Mahler war aber auch ein Gesamtkünstler im Sinne Richard Wagners. Er leistete als Operndirigent und -direktor Regiearbeit, inszenierte, entwickelte szenische Konzepte, die teils Bewunderung und teils Anstoß erregten. Den vielfältigen Aspekten dieser seiner weniger bekannten kreativen Arbeit ist der vorliegende Band gewidmet.

Aus dem Inhalt:
Constantin Floros: Gustav Mahler und das Musiktheater, Inszenierungen aus dem „Geiste der Musik“ - Georg Borchardt: Gustav Mahler und Marion von Weber, Eine Oper, eine Symphonie und das Doppelglück - Sabine Simon, Gustav Mahler als erster Kapellmeister des Hamburger Stadt-Theaters - Franz Willnauer, Gustav Mahler und Alfred Roller, Die Reform der Opernbühne aus dem Geist des Jugendstils - Franz Willnauer, „Auf Dein Geheiß entbrenne ein Feuer“, Dunkelheit und Licht auf Alfred Rollers Hofopern-Bühne

Gustav Mahler und die Spiritualität

Studien zur inneren und äußeren Biographie, zum Schaffen und zur Zeitgeschichte

Reihe: Mahler-Studien

Herausgeber: Alexander Odefey

Gustav Mahler war ein ungemein energischer Künstler. Sein berufliches Leben verbrachte er meistens intensiv probend und dirigierend. Seine recht abenteuerliche «äußere» Biographie liest sich wie ein Roman. Daneben existiert eine nicht weniger vielschichtige «innere» Biographie. Diese ist geprägt von literarischer Bildung, Religiosität und Weltanschauung im weitesten Sinne, aber auch Fragen der Ästhetik, die hier unter dem Begriff der Spiritualität vereint sind. Sie bildet den geistigen Hintergrund für seine Kompositionen. Der Band präsentiert die Ergebnisse einer Tagung zu dieser Thematik in Hamburg 2015. Daneben enthält er Beiträge über Mahlers Beziehungen zu zwei Zeitgenossen: dem nahezu gleichaltrigen Edward Elgar und dem mehr als eine Generation jüngeren Erich Wolfgang Korngold.

Band 3 der Reihe Mahler-Studien - erscheint im Dezember 2016 im Peter Lang Verlag

Die Beiträge:

 

Constantin Floros (Hamburg):

Gustav Mahler über die letzten Fragen

Rainer Bischof (Wien):

Mahler – Subjektivität und Innerlichkeit

Peter Revers (Graz):

Einsamkeit – Abschied – Globalisierung.

Gustav Mahlers Lied von der Erde als Signum kultureller Empathie in der Vorkriegszeit

Hartmut Krones (Wien):

Symbolsphären in Gustav Mahlers Vokalmusik

Hubert Stuppner (Bozen):

Alma Schindler und Gustav Mahler – zwei, die sich nicht fanden.

Eine Charakterbeschreibung aus der Sicht der Psychoanalyse

Constantin Floros (Hamburg):

Religiöse Ideen durch das Medium der Musik.

Von Richard Wagner zu Leonard Bernstein

Alexander Odefey (Hamburg):

Zwei Komponisten auf Reisen: Zur Möglichkeit einer persönlichen Begegnung von Gustav Mahler und Edward Elgar

Albrecht J. Schultze (Hamburg):

Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler

Weitere Publikationen

Gustav Mahlers "Kindertotenlieder"

Alexander Odefey

Gustav Mahlers "Kindertotenlieder", Eine semantische Analyse

Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1999, 372 Seiten, zahlreiche Notenbeispiele, 11 Faksimiles

Zum Inhalt:
Die in den Jahren 1901 und 1904 entstandenen Kindertotenlieder nehmen nicht nur als Zyklus und als Abschluß des Liedschaffens eine bedeutende Position in Mahlers Gesamtwerk ein, sie können in mehrfacher Hinsicht auch als Schlüsselwerk zum Verständnis seiner Musik bezeichnet werden. Die vorliegende Untersuchung zeigt, daß für die Wahl der tragischen Gedichte und für viele Charakteristika der Komposition neben biographischen Ereignissen insbesondere Mahlers Weltanschauung von großer Relevanz war. Durch die Auswertung aller erhaltenen Dokumente und Quellen sowie die Dechiffrierung musikalischer Symbole und Zitate gelangt die semantische Analyse zu zahlreichen neuen Erkenntnissen. So können etwa bedeutsame Verbindungen zum  Urlicht der 2. Symphonie, zu Richard Wagners Parsifal und zu Werken Johann Sebastian Bachs  nachgewiesen werden. Es stellt sich heraus, daß Mahler in seiner Vertonung eigenen (religiösen)  Vorstellungen Ausdruck verliehen hat, die über den Inhalt der Texte Friedrich Rückerts erheblich  hinausgehen.

Pressestimmen:
"Denn hier versteht es Odefey, der immer wieder auch Bezüge zu anderen Werken Mahlers wie  fremden Kompositionen (etwa von Wagner) herstellt, Strukturell-Syntaktisches mit Semantischem,  Klang mit Bedeutung intensiv zu vermitteln und die (Er-)Kenntnis dieses großen Werks auf eine  neue Stufe zu heben."
Hans-Werner Heister in Dissonanz, Febr. 2001

"Die umfassende Monographie hält eine Fülle von Material und Gedanken parat, die auch für jene,  die keine Verfechter musikalisch-hermeneutischer Verfahren sind, lohnenswert ist."
Erich Wolfgang Partsch in Österreichische Musikzeitung, Aug./Sept. 2001

Die Achte Symphonie von Gustav Mahler

Christian Wildhagen

Die Achte Symphonie von Gustav Mahler, Konzeption einer universalen Symphonik

Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Brüssel, New York, Oxford, Wien 2000

Zum Buch:
Gustav Mahler verstand die Achte Symphonie zu Recht als sein Hauptwerk: In ihr fließen nicht nur  viele Strömungen des früheren Schaffens zusammen, sie gibt auch dem gedanklichen Kosmos  seines OEuvres ein beeindruckendes Resümee. Weder diese integrale Stellung noch der geistige  Gehalt des Werkes sind bislang hinreichend gewürdigt worden. Im Rahmen einer umfassenden  Werkmonographie widmet sich die vorliegende Untersuchung daher maßgeblich den  philosophischen Grundlagen für Mahlers Konzeption. So vielfältig deren ideeller Bezug auf die  Musiktheorien von Wagner und Nietzsche, so universal ist ihr Anspruch: Nichts Geringeres als ein  ‚Gleich­nis der Welt in Tönen’ suchte Mahler danach mit der Achten Symphonie zu entwerfen, und  zum Ausdruck seiner Weltanschauung dienten ihm Texte, die komplexer, aber auch gegensätzlicher  nicht sein könnten. Doch die Analyse zeigt im Detail, wie das Werk den mittelalterlichen  Pfingsthymnus „Veni creator spiritus“ und Goethes Faust-Dichtung zu einer höheren Einheit  verbindet.

Aus dem Inhalt:
Die Entstehung und Uraufführung der Achten Symphonie · Zur Stellung im Gesamtwerk · Mahlers  Konzeption einer universalen Symphonik · Mahler und Nietzsche · Kunst-Religion und unsichtbares  Theater · Werkgestalt, Form und Bedeutung · Der Hymnus „Veni creator spiritus“ · Mahler und  Goethes Faust-Dichtung · Struktur und Semantik · Universale Symphonie und Musikdrama: Mahler  und Wagner · Zur Kritik · Adorno · Die musikalische und gedankliche Einheit des Werkes · Die  Achte Symphonie in Mahlers geistiger Welt

Pressestimmen:
„Diese Untersuchung ist ein Meilenstein in der Mahlerforschung. Hier wird der Versuch  unternommen, die immens komplizierten musikalischen, poetischen und philosophischen  Bedingungen dieses ‚opus summum’ zu durchleuchten. Der Versuch kann als durchausgelungen  bezeichnet werden. [...] Das Buch ist übersichtlich gestaltet und läßt sich trotz der komplexen und  komplizierten Materie gut lesen, da der Autor lebendig und eindrucksvoll zu formulieren versteht.  [...] Angenehmste Pflichtlektüre!“ - Nachrichten zur Mahler-Forschung

„Die Fülle des beigebrachten Materials ist enorm, die Beweisführung einleuchtend.“ - Neue Zürcher  Zeitung

„Besonders hervorzuheben ist neben der dargebotenen Fülle an Informationen philologischer,  historischer und analytischer Art die Lesbarkeit und poetische Offenheit des Buches. Immer wieder  weitet sich der Blick in philosophische Räume. In literarischer Gewandtheit wird der Leser  eingeladen, die innere Welt Mahlers zu teilen und die Kraft eines poetischen Lebensentwurfs in  Betracht zu ziehen.“ - Fono Forum

Gustav Mahler als Konzert- und Operndirigent in Hamburg

Bernd Schabbing

Gustav Mahler als Konzert- und Operndirigent in Hamburg

Verlag Ernst Kuhn, Berlin 2002, musicologica berolinensia, Band 9, 371 Seiten, einige Abbildungen

Zum Buch:
Mit seinem Buch legt Bernd Schabbing eine lebendige Beschreibung der sechsjährigen  Wirkungszeit des großen Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler in der Hansestadt vor.  Mahlers Arbeit als Chefdirigent am Stadttheater 1891 bis 1897 wird dabei ebenso lebendig wie die  ihn umgebende Hamburger Kulturszene mit einem reichen Musikleben. Durch die Einbeziehung der  Hamburger Tageszeitungskritiken sowie umfangreiches lebendig aufbereitetes Quellenmaterial  werden auch die zeitgenössischen Bewertungen des Dirigenten und Komponisten Mahler und die  Beweggründe seiner Interpretentätigkeit und Praxis bei der Bearbeitung verschiedenster Werke  anderer Komponisten deutlich.

Schabbing beleuchtet die spezifische Hamburgische Musikgeschichte facettenreich und stellt die  Akteure des Musiklebens und ihren Bezug zu Mahler vor. Der berühmte Dirigent Hans von Bülow  und Theaterdirektor Bernhard Pollini erhalten hier eine genau so umfassende Präsentation wie die  Musiker des Stadttheaterorchesters und die konkurrierenden Konzertreihen. Aufstellungen der  wichtigsten Konzert- und Opernprogramme zu Mahlers Wirkungszeit sowie Abbildungen und  Tabellen bieten vielfältiges Material, um Mahlers Arbeit und dem Hamburger Musikleben seiner Zeit  nachzuspüren. Ein Index und ein genaues Inhalts- und Abbildungsverzeichnis erleichtern die  zielgenaue Suche nach speziellen Themenfelder und Detailinformationen.

Gustav Mahlers Zehnte Symphonie - Entstehung, Analyse, Rezeption

Jörg Rothkamm

Gustav Mahlers Zehnte Symphonie - Entstehung, Analyse, Rezeption

Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Brüssel, New York, Oxford, Wien 2003, 343  Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 3-631-50409-8

Über das Buch:
Obwohl Gustav Mahlers Entwurf zu einer Zehnten Symphonie im Particell durchgehend ausgeführt  ist, galten große Teile des Instrumentalwerks lange als skizzenhaft und unfertig. Die gründliche  Analyse des Notentextes zeigt nun, dass die Form aller fünf Sätze wie auch der Gesamtanlage  symphonisch ausgestaltet ist. Mahler entwickelte in diesem Werk nicht nur seine motivische  Variantentechnik weiter, sondern hat auch - mehr noch als in der Neunten Symphonie - in  rhythmischer, harmonischer und formaler Hinsicht Teil am Aufbruch der musikalischen Moderne um  1910. Durch die Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte und die Einbeziehung zahlreicher,  bislang unbekannter Quellen können außerdem biographische Bezüge und der Gehalt der  Komposition genauer interpretiert werden. Im dritten Teil des Buches wird schließlich die gesamte  Rezeptionsgeschichte des Werkes dargestellt - von den ersten Aufführungsbemühungen Alma  Mahlers bis hin zu einem Vergleich der insgesamt sechs mittlerweile öffentlich aufgeführten  orchestralen Gesamtfassungen.

Aus dem Inhalt:
Gestalt des erhaltenen Manuskripts - Datierung der Entstehung - Analyse der Motivgruppen und  ihrer Varianten - Form und Gehalt - Stellung der Symphonie im Gesamtwerk Mahlers - Alma  Mahlers Umgang mit dem Manuskript - Unabhängige Einrichtungen verschiedener Sätze -  Orchesterfassungen der gesamten Symphonie - Diskussion der Rezeption.

Diese Arbeit wurde mit dem Karl H. Ditze-Preis der Universität Hamburg ausgezeichnet.

Gustav Mahlers Klangwelt - Studien zur Instrumentation

Altug Ünlü

Gustav Mahlers Klangwelt - Studien zur Instrumentation

Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 2006

Zum Buch:
Von den bislang publizierten Studien zu Mahlers Instrumentation unterscheidet sich dieses Buch  vor allem durch seinen Ansatz: Der Verfasser geht nicht von Hypothesen, sondern von durch Briefe  und Erinnerungen überlieferten Äußerungen des Komponisten aus, die er behutsam und  erschöpfend interpretiert - selbstverständlich unter Berücksichtigung der Ergebnisse der bisherigen  Mahler-Forschung. Als theoretische Grundlage dienen vor allem gängige Instrumentationslehren,  deren Terminologie bei Bedarf ergänzt und präzisiert wird. Das Augenmerk richtet sich auf Mahlers  sämtliche Orchesterwerke. Zahlreiche Partiturausschnitte werden detailliert analysiert, um die  Intentionen Mahlers zu ermitteln. Insgesamt wird deutlich, dass seine Innovationen auf dem Gebiet  der Instrumentation weit in die Zukunft weisen und seine Orchestertechnik neue Maßstäbe setzt.

Die Gustav Mahler Rose

Die Gustav Mahler Rose

Ein Bildband über die Rosentaufe durch Marina Mahler am 24. Oktober 2010 im Brahms-Foyer der Laeiszhalle in Hamburg.                                                                                         

Herausgegeben von der Gustav Mahler Vereinigung e.V., Hamburg